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Abmeldung, Kündigung, Papierkram

Nach der Entscheidung auf Weltreise zu gehen, häuften sich die „to do´s“ in langen Listen an. Neben dem Reisegepäck und der medizinischen Ausstattung und Versorgung, Ausmisten, Verschenken, Verkaufen von meinem Hab und Gut, musste ich mich auch aktiv aus dem Beamtenstatus entlassen lassen und meine Wohnung kündigen. Wichtig zu wissen für die Lehrer/innen unter euch ist, dass man neben dem Sabbatical, das man nur einmal in seiner Lehrerlaufbahn machen darf, kündigen kann (Zeitpunkt frei wählbar). Innerhalb von zwei Jahren vor dem 45. Lebensjahr und unter Aufschiebung der Nachversicherung in der Rentenvorsorge kann man wieder in den Beamtenstatus zu den Ausgangsbedingungen zurückkehren. Ich habe diese Prozedur bereits einmal 2023 durchlaufen und wurde nach Bewältigung von einigem Bürokratiekram wieder auf Lebzeit verbeamtet. Meine Langzeitauslandskrankenversicherung habe ich bei Young Travellers abgeschlossen. Hoffe ich brauche sie nicht, aber unter den Reisebloggern und im Vergleich, schneidet sie sehr gut ab. Das ist nur mein persönlicher Eindruck, keine Werbung 😉 Meine Erfahrungen werde ich natürlich teilen. Da ich plane länger als sechs Monate unterwegs zu sein, macht es Sinn mich aus Deutschland abzumelden. Mit der Abmeldung kann ich Verträge wie Festnetz, Strom, TV, Fitness usw. sonderkündigen. Außerdem muss man ohne deutschen Wohnsitz und bei Aufenthalt von über 183 Tagen in einem anderen Land keine Steuern in Deutschland zahlen, falls man im Ausland arbeitet. Man ist dann dort steuerpflichtig. So sind die Ergebnisse meiner persönlichen Recherche- ohne Gewähr. Weil ich vorerst nur reisen möchte, ist diese Information für mich irrelevant, aber gut zu wissen.