über mich

Ich bin Lehrerin an einer Mittelschule – ein Beruf, der mich viele Jahre geprägt hat und mir wertvolle Erfahrungen im Umgang mit jungen Menschen geschenkt hat. Gleichzeitig habe ich in den letzten Jahren immer stärker gespürt, dass sich mein Weg verändern darf. Ganz leise, aber beständig ist in mir der Wunsch gewachsen, neue Perspektiven zu entdecken- insbesondere im Bereich Sport, Bewegung und einem freieren, naturverbundeneren Leben.
Meine Verbindung zum Sport begleitet mich schon seit meiner Kindheit. Ich war Kunstturnerin und habe in dieser Zeit nicht nur Disziplin und Körpergefühl gelernt, sondern auch erfahren, wie prägend körperliche Erlebnisse sein können. Nach einem Unfall, bei dem- wie sich erst viele Jahre später herausstellte- sogar ein Halswirbel angebrochen war, folgten lange Jahre mit intensiver Migräne. Diese Zeit hat mich geprägt, aber auch meine Wahrnehmung für meinen Körper und meine innere Stimme geschärft.
Schon früh hatte ich eine tiefe Sehnsucht: die Welt zu sehen, Deutschland irgendwann zu verlassen und neue Horizonte zu entdecken. Diese Stimme war immer da- mal leise, mal laut- und wurde durch meine Erfahrungen in Kindheit und Jugend noch verstärkt.
So richtig begonnen zu reisen habe ich erst mit Anfang 30. Mein Sabbatjahr im Jahr 2020 war dabei ein Wendepunkt. Ich habe mich auf den Weg gemacht, mit Stationen unter anderem auf Bali und in Kenia. Besonders meine erste Fernreise hat mir gezeigt, wie intensiv Reisen sein kann- wie sehr es einen mit den eigenen Gefühlen konfrontiert, mit Licht- und Schattenseiten, und wieviel innere Stärke es braucht, alleine unterwegs zu sein.
Dann kam Corona und mit ihr eine Zeit der Stille. Eine Phase der Innenschau, in der ich mich noch einmal intensiv mit meiner Vergangenheit auseinandergesetzt habe, unter anderem auch therapeutisch. Es war eine wichtige Zeit des Verstehens und der Selbstheilung.
Der Wunsch nach Veränderung blieb. Ich habe mich immer wieder gefragt, ob ich den Schritt wagen soll, meinen sicheren Weg zu verlassen und in die Sportbranche zu gehen. Einen ersten Versuch habe ich unternommen- als Fitnesstrainerin im Ausland.
Doch das Leben hatte andere Pläne: Nach dem Ende einer langjährigen Beziehung führte mich mein Weg zurück nach Deutschland, zurück in den Schuldienst, um mich neu zu sortieren und Stabilität zu finden.
Doch manche Stimmen lassen sich nicht dauerhaft überhören. Die Sehnsucht nach Natur, nach Freiheit, nach einem Leben, das sich für mich stimmig anfühlt, wurde immer klarer. Auch beruflich habe ich gemerkt, dass ich nicht mehr alle Strukturen und Werte vertreten kann, die das System vorgibt- so sehr mir die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen am Herzen liegt.
Heute stehe ich an einem neuen Punkt.
Ich bin ungebunden, neugierig und bereit, meinen eigenen Weg konsequenter zu gehen. Deshalb habe ich beschlossen, auf Weltreise zu gehen- und gleichzeitig diesen Ort hier zu schaffen.
„überallhin“ ist mehr als nur eine Website. Es ist ein Raum für Gedanken, Erfahrungen und Erinnerungen. Für Reisen im Außen und im Innen. Für das Sammeln von Momenten- besonders jener, die mich berühren, wie zum Beispiel Sonnenuntergänge, meine liebste Zeit des Tages.
Vielleicht findest du hier Inspiration. Vielleicht erkennst du dich in manchen Gedanken wieder. Vielleicht ist es einfach ein Ort zum Verweilen.
Wenn du magst, begleite mich ein Stück auf meinem Weg.
Und wenn du mir schreiben möchtest, findest du am Ende der Seite ein Kontaktformular- ich freue mich über wertschätzende und offene Nachrichten.
Schön, dass du hier bist.
Reise überallhin.